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Kanton Wallis
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Das Wallis (KĂŒrzel VS; französisch [], italienisch Vallese, rĂ€toromanisch , frankoprovenzalisch ValĂȘs), amtlich Kanton Wallis oder Staat Wallis beziehungsweise Canton du Valais oder État du Valais, ist ein Kanton im SĂŒdwesten der Schweiz. Der westliche Teil des Kantons hat eine französischsprachige (teilweise frankoprovenzalischsprachige), der östliche Teil eine deutschsprachige Bevölkerung. Entsprechend gehört das Wallis zur Romandie und zur Deutschschweiz. Der Hauptort ist Sitten (Sion). Das Wallis ist auf die FlĂ€che bezogen der drittgrösste Kanton der Schweiz und liegt vollstĂ€ndig im Gebiet der Alpen.

Contents

‱ Geographie
‱ Natur
‱ Klima
‱ Bildung
‱ Sprachen
‱ Religionen
‱ Abwanderung
‱ Legislative
‱ Exekutive
‱ Judikative
‱ Gemeinden
‱ Wirtschaft
‱ Stauseen
‱ Industrie
‱ Verkehr
‱ Bahn
‱ Strassen
‱ Siehe auch
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Geographie

Lage und Landschaft

Das Wallis besteht (mit Ausnahme kleinerer Gebiete jenseits der PĂ€sse Simplon und Gemmi) aus dem Tal der Rhone (Rotten) vom Rhonegletscher bis zum Genfersee und den Rhone-SeitentĂ€lern. Im Norden liegen die Berner und WaadtlĂ€nder Alpen, im SĂŒden die Walliser Alpen mit den mĂ€chtigsten und höchsten Bergmassiven der Alpen (Monte Rosa, Mischabel und Weisshorngruppe). Die höchsten Berge der Walliser Alpen und der Schweiz sind die Dufourspitze mit 4634 m ĂŒ. M. (höchster Berg der Schweiz und damit des Wallis), Nordend 4608 m ĂŒ. M., Zumsteinspitze 4563 m ĂŒ. M., Signalkuppe 4554 m ĂŒ. M., Dom 4546 m ĂŒ. M. (höchster ganz auf Schweizer Staatsgebiet liegender Berg), Liskamm 4532 m ĂŒ. M., Weisshorn 4505 m ĂŒ. M., TĂ€schhorn 4491 m ĂŒ. M., Matterhorn 4478 m ĂŒ. M., Parrotspitze 4434 m ĂŒ. M., Dent Blanche 4357 m ĂŒ. M., Ludwigshöhe 4341 m ĂŒ. M., Nadelhorn 4327 m ĂŒ. M., Grand Combin 4309 m ĂŒ. M. und Lenzspitze 4293 m ĂŒ. M.cite-ref-schweizer-landeskarte-4-0[4] Mit dem Aletschgletscher, dem Gornergletscher und dem Walliser Fieschergletscher befinden sich im Wallis die drei grössten Gletscher der Alpen.cite-ref-5[5]

Durch den Schutz der umliegenden Berge ist das Haupttal des oberen Wallis, aber auch das Vispertal ausgesprochen trocken und warm mit einem Steppenklima. Die Wasserversorgung wird vielerorts durch Wasserleitungen, sogenannte Suonen oder Bissen, gewĂ€hrleistet,cite-ref-swiss-6-0[6] die in den niederschlagsarmen Zonen im Wallis mindestens bis in die römische Zeit zurĂŒckreichen.cite-ref-7[7]

Der tiefste Punkt liegt bei 372 m ĂŒ. M. am Genfersee.

Wichtige SeitentÀler

Die wichtigsten SeitentĂ€ler sind nördlich der Rhone das Fieschertal, Lötschental und Dalatal. SĂŒdlich der Rhone liegen das Binntal, Nanztal, Saastal, Mattertal, Turtmanntal, Val d’Anniviers (deutsch Eifischtal), Val d’HĂ©rens (deutsch Eringertal), Val de Bagnes (deutsch Bangital oder auch Baniental), Val d’Entremont und Val d’Illiez.

Natur

Durch seine exponierte Lage, die weiten Teilen des Wallis ein Steppenklima beschert, besitzt das Wallis eine eigene Flora und Fauna. Es ist eine eigene kleine Welt, isoliert vom Rest der Schweiz. Bei den grösseren Tieren des Wallis ist das Mufflon (Ovis gmelini) zu erwĂ€hnen. Von diesem Wildschaf existiert im Wallis die einzige Wildpopulation in der Schweiz, sie findet sich in den SĂŒdtĂ€lern des französischsprachigen Wallis. Daneben gibt es Populationen aller anderen GrosssĂ€uger der Alpen (Hirsch – Cervus, Steinbock – Capra ibex, GĂ€mse – Rupicapra, Reh – Capreolus, Wolf – Canis lupus und Luchs – Lynx). Der BĂ€r (Ursus arctos) ist ab 2018 sporadisch im Wallis aufgetaucht. Es handelte sich um wandernde BĂ€ren aus der Population im italienischen Trentino, auf der Suche nach neuen Territorien, keiner ist bisher im Wallis geblieben. Auf der SĂŒdseite des Simplonpasses liegt das Ossola-Tal an dessen Osthand der Nationalpark Valle Grande liegt. Sobald die BĂ€ren auch den Park Valle Grande dauerhaft besiedeln, womit in KĂŒrze zu rechnen ist, werden BĂ€ren auch im Wallis öfters auftreten.

Bei den Vögeln leben im Wallis die einzigen Populationen der AlpenkrĂ€he (Pyrrhocorax), die Populationen sind auf wenige hundert Tiere geschrumpft. Seit wenigen Jahren nisten im Sommer auch Bienenfresser (Merops apiaster) im Gebiet des Pfynwaldes. Dieser mediterrane Vogel erweitert sein Sommerhabitat durch die KlimaerwĂ€rmung laufend nach Norden. Bei dem gewöhnlichsten Vogel des Wallis, dem Sperling (Spatz – Passer), muss man genau hinschauen: es gibt Feld-, Haus- und Italiensperling. Der Italiensperling (Passer italiae) kommt nördlich der Alpen sonst nicht vor. Erfolgreich angesiedelt wurde der Bartgeier (Gypaetus barbatus), er nistet inzwischen in verschiedenen TĂ€lern. Weitere endemische Vögel im Wallis sind die Blaumerle (Monticola solitarius), der Ortolan (Emberiza), und gelegentlich wird der Schlangenadler (Circaetus) gesichtet.

Bei den Amphibien ist das Wallis als Trockenzone eher artenarm. Zu erwĂ€hnen ist, dass der einst weit verbreitete gewöhnliche Wasserfrosch (Pelophylax lessonae) ausgestorben ist. Er wurde durch den wesentlich grösseren, eingeschleppten Seefrosch (Pelophylax ridibundus) verdrĂ€ngt – fast alle Wasserfrösche im Wallis sind Seefrösche. Im Rhonedelta findet sich der italienische Laubfrosch (Hyla intermedia), welcher nur sĂŒdlich der Alpen auftritt. Feuersalamander (Salamandra) gibt es im Wallis nur auf der SĂŒdseite des Simplonpasses, um Gondo. Bei den Molchen ist nur der Bergmolch (Ichthyosaura alpestris) bis ins Oberwallis vorgestossen.

Bei den Reptilien findet man im Unterwallis als sĂŒdliche SpezialitĂ€ten die Zornnatter (Hierophis viridiflavus)und die Aeskulapnatter (Zamenis longissimus), welche bis ins Oberwallis zu finden ist. Daneben finden sich auch die Schlingnatter (Coronella), Ringelnatter (Natrix) und Aspisviper (Vipera aspis). Die Walliser Viper ist nicht besonders zu fĂŒrchten, BissunfĂ€lle sind selten. Bei der Ringelnatter findet sich die sĂŒdliche Art (Natrix helvetica), die nördliche Ringelnatter (Natrix natrix) findet sich in der Schweiz nur in der Bodensee-Region. Bei den Eidechsen ist die leuchtend grĂŒne Smaragdeidechse (Lacerta bilineata) zu erwĂ€hnen, die leider immer seltener wird. Die hĂ€ufigste Eidechse ist die Mauereidechse (Podarcis muralis), die in riesigen Populationen auftritt. Blindschleichen (Anguis) und Zauneidechsen (Lacerta agilis) finden sich entlang der Rhone, in höheren Lagen findet man auch die Bergeidechse (Zootoca vivipara).

Bei den Wirbellosen Tieren (Insekten, Spinnen, Schnecken etc.) ist besonders das Vorkommen von Gottesanbeterinnen (Mantis religiosa) (Fangschrecke) zu erwĂ€hnen. Sie jagt andere Insekten, mit Vorliebe Heuschrecken. Die ausgewachsenen Gottesanbeterinnen findet man nur im Sommer, sie sterben mit dem ersten Frost. Bei Martigny befindet sich eines der wenigen Vorkommen des grössten Schweizer Insekts, der grossen SĂ€geschrecke (Saga pedo). Sie wird 15 cm lang. Neu entdeckt wurde 2019 ein Vorkommen der kleinen, flugunfĂ€higen Gottesanbeterin Ameles spallanzania. Im Wallis finden sich auch die grössten Populationen des HirschkĂ€fers (Lucanus cervus) in der Schweiz. Skorpione (Euscorpius und Alpiscorpius) finden sich nur sehr lokal bei Sion und im Zwischenbergental, auf der SĂŒdseite des Simplonpasses. Ebenfalls am Rhoneknie ist der einzige Fundort der Spinne Drapeta rutilans.

Die Flora der Nord- und SĂŒdseite des Rhonetals unterscheidet sich stark. WĂ€hrend auf der SĂŒdseite, der Schattenseite, Föhren und LĂ€rchen dominieren, findet man auf der Sonnenseite – der Nordseite – am Hang die Felsensteppe. Hier dominiert Wacholder, Wermuth, Steineiche und verschiedene Hauswurze. Leider wurden durch den extensiven Anbau der Weintrauben grosse Zonen der einst artenreichen Felsensteppe zerstört. Die Weinberge prĂ€gen weite Zonen der NordhĂ€nge im Rhonetal. Inzwischen gedeihen an verschiedenen Stellen eingeschleppte Kakteen (Opuntien) am Hang, diverse Arten sind winterhart. Oberhalb von Brig geht die Felsensteppe in Nadelwald ĂŒber. Die seltenste und bedrohteste Pflanze im Wallis ist die Grengjer-Tulpe (Tulipa grengiolensis). Diese gedeiht nur auf dem Gemeindegebiet der Oberwalliser Gemeinde Grengiols.

Die wichtigsten Naturschutzgebiete und NaturpĂ€rke sind der Naturpark Binntal, Naturpark Pfyn-Finges, Schutzgebiet Les FollatĂšres bei Martigny, der Naturpark Trient, das Rhonedelta Les Grangettes (das zum Kanton Waadt gehört), das Schutzgebiet Marais d’Ardon und Rigolende Vionnaz.

StÀdte und Orte

Siehe auch

:

Gemeinden des Kantons Wallis

Im Kanton Wallis gab es per 31. Dezember 2024 acht Einwohnergemeinden mit mehr als 10'000 Einwohnern.

| Politische Gemeinde | Einwohner | AuslÀnderanteil in Prozent |
|---|---|---|
| Sitten (Sion) | 37'154 | 30,4 |
| Martigny (Martinach) | 22'247 | 32,7 |
| Monthey | 19'074 | 35,4 |
| Siders (Sierre) | 17'829 | 36,2 |
| Brig-Glis | 14'085 | 22,4 |
| Val de Bagnes VS | 10'907 | 30,2 |
| Naters | 10'674 | 19,0 |
| Crans-Montana | 10'496 | 36,3 |
| Collombey-Muraz | 10'051 | 27,7 |

Regionen und Bezirke mit Hauptort

Das Wallis besitzt 13 Bezirke, welche aus den 7 Zehnden und aus deren Untertanengebieten hervorgegangen sind. Auf dem Kantonswappen werden sie durch 13 Sterne reprÀsentiert.

Die beiden Halbbezirke Westlich Raron und Östlich Raron bildeten frĂŒher einen gemeinsamen Zehndencite-ref-8[8] und tragen heute dieselbe vom Bundesamt fĂŒr Statistik (BFS) vergebene Bezirksnummer.

| Region | Bezirk | Einwohner | Hauptort | Einwohner |
|---|---|---|---|---|
| Oberwallis | Goms (frz. Conches ) | 0 4454 | MĂŒnster | 00' 441 |
| Oberwallis | Östlich Raron (frz. Rarogne oriental ) Westlich Raron (frz. Rarogne occidental) | 11'528 | Mörel-Filet | 00' 759 |
| Oberwallis | Östlich Raron (frz. Rarogne oriental ) Westlich Raron (frz. Rarogne occidental) | 11'528 | Raron | 0' 2024 |
| Oberwallis | Brig (frz. Brigue ) | 28'934 | Brig-Glis | 14'085 |
| Oberwallis | Visp (frz. ViĂšge ) | 30'211 | Visp | 0 8838 |
| Oberwallis | Leuk (frz. LoĂšche ) | 13'554 | Leuk | 0 4340 |
| Mittelwallis | Sierre (dt. Siders ) | 51'744 | Sierre (dt. Siders ) | 17'829 |
| Mittelwallis | Sion (dt. Sitten ) | 51'469 | Sion (dt. Sitten ) | 37'154 |
| Mittelwallis | Conthey (dt. Gundis ) | 31'551 | Conthey (dt. Gundis ) | 0 9408 |
| Mittelwallis | Hérens (dt. Ering ) | 11'682 | Vex | 0 1980 |
| Unterwallis | Entremont | 16'316 | Sembrancher | 0' 1114 |
| Unterwallis | Martigny (dt. Martinach ) | 53'709 | Martigny (dt. Martinach ) | 22'247 |
| Unterwallis | Saint-Maurice | 14'974 | Saint-Maurice | 0 4623 |
| Unterwallis | Monthey | 51'162 | Monthey | 19'074 |
| Total (13) | | 371'288 0 | | |

Klima

Das Wallis weist ein besonders trockenes Klima auf mit nur 500 bis 600 Millimeter Niederschlag pro Jahr: kalte Winter, trockene Sommer, starke Temperaturunterschiede und klare Luft. Grund dafĂŒr ist seine Lage zwischen den Gebirgsmassiven der Walliser Alpen im SĂŒden und der Berner Alpen im Norden, die beide bis auf ĂŒber 4000 m ĂŒ. M. reichen und einen Grossteil der NiederschlĂ€ge abfangen, die von Norden oder vom Mittelmeer her gegen die Alpen strömen. Das Unterwallis gehört zu den trockensten TĂ€lern Europas. Das Steppenklima hat auch starken Einfluss auf die Vegetation, so dass nebst Weinreben auch Kakteen gedeihen.cite-ref-swiss-6-1[6]cite-ref-10[10]cite-ref-11[11]cite-ref-12[12]

LuftqualitÀt

Die LuftqualitĂ€t im Wallis hat sich in den letzten 20 Jahren, also seit 2004, deutlich verbessert. Insbesondere die Konzentrationen von Stickstoffdioxid (NO₂) und Feinstaub (PM₁₀, PM₂,₅) sind langfristig zurĂŒckgegangen. Fast alle gesetzlichen Immissionsgrenzwerte werden heute eingehalten – mit einer wichtigen Ausnahme: Ozon (O₃).cite-ref-13[13]

Ozon (O₃) – weiterhin das grösste Problem. 2024 wurden sĂ€mtliche gesetzlichen Grenzwerte ĂŒberschritten. Ozonbelastungen treten v. a. von MĂ€rz bis September auf, getrieben durch Sonneneinstrahlung und WĂ€rme. Ozon ĂŒberschreitet auch kritische Werte fĂŒr Vegetation und BiodiversitĂ€t. Ozon bleibt der einzige Schadstoff, der im Wallis flĂ€chendeckend gegen die LRV (Luftreinhalte-Verordnung) verstösst.

Feinstaub PM10 - seit 2006 mit ‐49 % langfristiger klarer RĂŒckgang. Jahresgrenzwerte werden seit 2014 eingehalten. PM10 ist gesundheitlich weniger kritisch als PM2.5, aber weiterhin relevant.

Feinstaub PM2.5 – gesundheitlich besonders kritisch, Partikel dringen tief in die Lunge ein. Langfristige Abnahme, aber seit 2018 stagnierend. 2022 gab es eine GrenzwertĂŒberschreitung; 2024 wieder klare Einhaltung. Rund 100 vorzeitige TodesfĂ€lle pro Jahr im Wallis werden PM2.5 zugeschrieben. PM2.5 bleibt der gesundheitsrelevanteste Schadstoff, trotz Einhaltung der geltenden Grenzwerte.

Stickstoffdioxid (NO₂) - seit 2006 ‐54 % RĂŒckgang, kontinuierliche Verbesserung. Seit 2013 ĂŒberall unter dem Jahresgrenzwert. 2024 niedrigste NO₂-Werte seit Messbeginn 1990.

Ammoniak (NH₃) – vor allem ein Umweltproblem, betrifft hauptsĂ€chlich die Landwirtschaft. Keine Grenzwerte in der LRV, aber kritisch fĂŒr empfindliche Ökosysteme. In Teilen der Rhoneebene ĂŒberschreiten die Werte jene, die fĂŒr Moose, Flechten und bestimmte Pflanzen problematisch sind. Gesundheitsrelevanz fĂŒr den Menschen gering, aber wichtig fĂŒr die BiodiversitĂ€t.

Geschichte und Kultur

Historische Entwicklung

→

Hauptartikel

:

Geschichte des Wallis

Nach 57 v. Chr. wurde das von den Römern Vallis Poenina genannte Gebiet des heutigen Wallis erobert und zur römischen Provinz Alpes Poeninae. Um 888 wurde es Teil des Königreichs Burgund. König Rudolf III. von Burgund ĂŒbergab 999 die Grafschaft Wallis mit allen Rechten und Privilegien an den Bischof von Sitten. Ab der zweiten HĂ€lfte des 15. Jahrhunderts bis 1798 war das Wallis in sieben Zehnden eingeteilt und wurde daher auch Republik der sieben Zehnden genannt. Diese Republik setzte im 16. Jahrhundert ihre EigenstĂ€ndigkeit von den Bischöfen von Sitten durch. 1802 erklĂ€rte Napoleon I. das Gebiet zur unabhĂ€ngigen Republik Wallis und 1810 zum französischen DĂ©partement Simplon. 1815 trat das Wallis als 22. Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft bei.cite-ref-14[14] Die noch heute gĂŒltige Verfassung wurde 1907 verabschiedet, seitdem wurden jedoch einige Passagen durch Volksabstimmungen geĂ€ndert. Die Frauen des Kantons sind seit 1970 stimmberechtigt.cite-ref-15[15] Im Jahr 2000 gab es starke Hochwasser an der Rhone.

Walliserdeutsch

Das Walliserdeutsch des Oberwallis hat, zusammen mit den im Piemont, im Aostatal und im Tessin gesprochenen SĂŒdwalserdialekten, die Deklinations- und Konjugationsvielfalt des Althochdeutschen in mancherlei Hinsicht bewahrt. Es wird heute von rund 80'000 Wallisern gesprochen.

Autoren, die u. a. auch auf Walliserdeutsch schrieben, sind: Frieda Berchtold, Ludwig Imesch, Eduard Imhof, Georg Julen, Bernadette Lerjen-Sarbach, Markus Marti, Hannes Taugwalder, Hubert Theler und Otto Zumoberhaus.cite-ref-16[16]

Auf Walliserdeutsch singt beispielsweise die PopsĂ€ngerin Sina. Ihre Single «WĂ€nn nit jetzt wĂ€nn dÀ» («Wenn nicht jetzt wann dann») aus dem Jahr 2008 feierte auch ĂŒber die Grenzen der Schweiz hinaus Erfolge.cite-ref-17[17]

Bildung

Ab dem Alter von vier Jahren muss seit 2008 jedes Kind zwei Jahre lang den Kindergarten besuchen. Die eigentliche Schulzeit besteht aus sechs Jahren Primarschule und drei Jahren Orientierungsschule (auch Sekundarstufe I), an deren Ende bei ErfĂŒllung der Anforderungen des Programms des letzten Pflichtschuljahres ein Abschlussdiplom erteilt wird. Wenn die neun Jahre obligatorische Schule besucht wurden, aber nicht die Anforderungen des dritten Jahres der Sekundarstufe I erfĂŒllt wurden, wird nur eine BestĂ€tigung des Schulabschlusses erteilt.cite-ref-18[18]

Die Sekundarstufe II kann im Wallis als berufliche Grundbildung mit anschliessendem Berufsattest, FÀhigkeitszeugnis oder BerufsmaturitÀt absolviert werden, daneben auch als Fachmittelschule mit abschliessender FachmaturitÀt oder auf dem Gymnasium mit abschliessender Gymnasialer MaturitÀt. Die TertiÀrstufe umfasst Ausbildungen im Bereich der höheren Berufsbildung, höheren Fachschulen und Hochschulen.cite-ref-19[19]

Fahne und Wappen

Siehe auch

:

Fahne und Wappen des Kantons Wallis

Die Walliser Fahne zeigt 13 Sterne in drei vertikalen Reihen (Verteilung 4-5-4) auf rot-weissem Grund. Die rote HĂ€lfte mit den weissen Sternen ist rechts, die fĂŒnf mittleren Sterne sind zweifarbig. Wird die Fahne an einem Fahnenmast montiert, so steht die weisse HĂ€lfte mit den roten Sternen an der Mastseite, bildet also das Liek.cite-ref-20[20]

Rot und Weiss (frĂŒher Rot und Silber) sind die Farben des Bischofs von Sitten. Die 13 Sterne reprĂ€sentieren die Zehnden, was eine alte Bezeichnung fĂŒr die Bezirke des Wallis ist. Die Fahne und das Wappen, damals noch ohne Sterne, gibt es wohl schon seit dem Jahr 999, als Rudolf III. das Wallis dem Bistum Sitten ĂŒbergab. Urkundlich belegt ist die Fahne seit 1220. Quellen von Ende des 15. Jahrhunderts zeigen Wappen mit 6, 7, 9, 11 und 16 Sternen. Ab 1802 waren es zwölf Sterne, mit dem neuen Bezirk Conthey kam am 12. Mai 1815 der 13. und bisher letzte Stern hinzu.cite-ref-21[21]

Walliser Hymnen

Seit dem Jahr 2016 sind das Walliser Lied «Wallis, unser Heimatland» und die dazugehörige Instrumentalversion des Marignan-Marsches nun auch offiziell die Walliser Kantonshymnen.cite-ref-22[22]cite-ref-23[23]cite-ref-24[24]cite-ref-25[25] Das «Walliser Lied» aus dem Jahre 1890 von Leo Luzian von Roten (Text) und Ferdinand Othon Wolf (Melodie) galt im Volksmund schon lange als Walliser Hymne. Der Schweizer Komponist Jean Daetwyler liess das bekannte Walliser Lied in den Marignan-Marsch einfliessen, den er 1939 zum 50. JubilÀum des Mittelwalliser Musikverbands komponierte.cite-ref-26[26]

Walliser KĂŒche

Der Kanton Wallis hat eine eigenstĂ€ndige KĂŒche entwickelt, welche sich von anderen Schweizer RegionalkĂŒchen unterscheidet. Typische regionale Produkte sind das runde Walliser Roggenbrot aus Roggenvollkornmehl mit maximal 10 % Weizenanteil, das magere, gesalzene und durch Lufttrockenreifung haltbar gemachte Rindfleisch – das Walliser Trockenfleisch – und der Walliser Safran.

Der Walliser Teller (auch Walliser Platte genannt) besteht aus in dĂŒnnen Scheiben geschnittenem Walliser Trockenfleisch aus Rind- sowie Walliser Trockenspeck und Walliser Rohschinken (walliserdeutsch Hamma) aus Schweinefleisch, Walliser Trockenwurst (walliserdeutsch HĂŒswurscht) aus Rind- und Schweinefleisch – wobei die Fleischwaren alle mittels Lufttrockenreifung haltbar gemacht werden – sowie Walliser Roggenbrot und Walliser (Schnitt- und HobelkĂ€se).

Typische Gerichte sind das Walliser Raclette, das Gesottene (walliserdeutsch Gsottus) und die Cholera. Der Walliser RaclettekĂ€se zeichnet sich durch seine frische und wĂŒrzige Art aus, wobei Walliser Raclette AOP eine geschĂŒtzte Ursprungsbezeichnung ist. Gsottus besteht aus luftgetrocknetem und gekochtem Schweine- und Rindfleisch, Speck und Wurstwaren und wird zusammen mit Sauerkraut oder Weisskohl und Kartoffeln serviert. Die Cholera ist ein GemĂŒsekuchen mit Lauch, Kartoffeln, KĂ€se und Äpfeln.

Als typische Weine gelten der Walliser Weisswein Fendant und der Walliser Rotwein DĂŽle. Der Name Fendant ist eine geschĂŒtzte Ursprungsbezeichnung und darf einzig von Weinen getragen werden, die aus dem Kanton Wallis stammen. Auch der DĂŽle ist ein AOC-zertifizierter Wein. Als echte RaritĂ€ten sind sowohl die Walliser Rotweinsorten Durize und Eyholzer als auch die Walliser Weissweinsorten Gletscherwein, Heida, Himbertscha, Lafnetscha, Mennas, Planscher und Resi zu erwĂ€hnen.

Neben Weinen ist auch die Bezeichnung Walliser Roggenbrot im Register der Ursprungsbezeichnungen (GUB / AOP) eingetragen und somit eine geschĂŒtzte Marke. Auch die Angaben Walliser Trockenfleisch und Munder Safran sind geschĂŒtzt; der Walliser Rohschinken und der Walliser Trockenspeck sind als IGP geschĂŒtzt.

Bevölkerung

Sprachen

Östlich von Siders (Sierre), im Oberwallis, wird Deutsch bzw. Walliserdeutsch, ein höchstalemannischer Dialekt, gesprochen. In und westlich von Siders im Mittelwallis und im Unterwallis wird Französisch bzw. teilweise frankoprovenzalische Mundart gesprochen. Die Sprachgrenze bildet nördlich der Rhone der kleine Bach Raspille zwischen Siders und Salgesch. SĂŒdlich der Rhone wird die Sprachgrenze durch den Pfynwald markiert. Kantonale Amtssprachen sind Französisch und Deutsch, kommunale Amtssprache entweder Französisch oder Deutsch.cite-ref-27[27] Bei der VolkszĂ€hlung 2000 lag der Anteil der französischsprachigen Bevölkerung bei 62,8 Prozent, Deutsch sprachen 28,4 Prozent, Italienisch 2,2 Prozent und andere Sprachen rund 6,6 Prozent.cite-ref-28[28]

Religionen

Das Wallis ist ein römisch-katholischer Kanton. Sein Gebiet stimmt im Wesentlichen mit dem des Bistums Sitten ĂŒberein, eine GrĂŒndung des 4. Jahrhunderts und vom 11. bis zum 18. Jahrhundert FĂŒrstbistum des Heiligen Römischen Reichs. Zusammen mit Appenzell Innerrhoden ist das Wallis einer von zwei Schweizer Kantonen, die keine kantonalen Landeskirchen kennen. Erst im 19. Jahrhundert bildete sich durch Zuwanderung, v. a. bedingt durch den Eisenbahnbau, eine kleine reformierte Minderheit. Die Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz sind heute vertreten mit der Evangelisch-Reformierten Kirche des Wallis.

Eine deutliche Mehrheit der Walliser Bevölkerung verbleibt bei der römisch-katholischen Kirche. Im Jahr 2017 waren dies 77,2 Prozent (263'484 Personen) der Gesamtbevölkerung, daneben waren 5,9 Prozent (20'071 Personen) Mitglied der evangelisch-reformierten Kirche (100 Prozent: 341'463 Personen).cite-ref-kirchenmitgliederzahlen-29-0[29] Bei der VolkszÀhlung im Jahr 2000 waren 81,2 Prozent der Walliser Gesamtbevölkerung katholischen Glaubens, 6,3 Prozent waren protestantischer Konfession.cite-ref-30[30]

Abgesehen von der römisch-katholischen und der reformierten Kirche liegen seit der VolkszĂ€hlung 2000 keine Zahlen zur Religionszugehörigkeit der Gesamtbevölkerung des Kanton Wallis mehr vor. Das Bundesamt fĂŒr Statistik fĂŒhrt jedoch Stichprobenerhebungen durchcite-ref-anmerkung-strukturerhebung-31-0[31], bei welchen auch andere Religionsgemeinschaften im Kanton Wallis erfasst werden. Bei der Stichprobenerhebung von 2017 bekannten sich 3,3 Prozent der Befragten ab 15 Jahren im Kanton Wallis zu einer anderen christlichen Konfession (weder römisch-katholisch noch evangelisch-reformiert), 3,4 Prozent zum Islam, und 0,7 Prozent gaben an, Mitglied einer anderen Religionsgemeinschaften zu sein, und 15,3 Prozent waren konfessionslos.cite-ref-strukturerhebung-2017-32-0[32]

| Religion | Total der Befragten | Schweizer Staats- angehörigkeit | Schweizer ohne Migrations- hintergrund | Schweizer mit Migrations- hintergrund | AuslÀndische Staats- angehörigkeit |
|---|---|---|---|---|---|
| Christentum | 78 | 82 | 85 | 64 | 65 |
| – römisch-katholisch | 70 | 74 | 77 | 52 | 56 |
| – evangelisch-reformiert | 0 5 | 0 6 | 0 7 | 0 4 | 0 2 |
| – andere christliche Konfession | 0 3 | 0 2 | 0 1 | 0 8 | 0 7 |
| andere Religionen | 0 4 | 0 3 | 0 1 | 14 | 12 |
| – muslimisch | 0 3 | 0 2 | 0 0 | 12 | 10 |
| – ĂŒbrige Religionsgemeinschaften | 0 1 | 0 1 | 0 1 | 0 2 | 0 2 |
| konfessionslos | 15 | 14 | 12 | 20 | 22 |
| ĂŒbrige Religionen bzw. keine Angabe | 0 3 | 0 1 | 0 2 | 0 2 | 0 1 |

Abwanderung

Viele Menschen aus den Alpenkantonen zieht es, zumindest vorĂŒbergehend, in die stĂ€dtischen Ballungszentren des schweizerischen Mittellandes. Auch das Wallis ist von dieser Wanderungsbewegung betroffen. JĂ€hrlich verlassen zahlreiche, vorwiegend junge Leute das Tal, um an einem anderen Ort zu arbeiten oder an einer Hochschule (UniversitĂ€t etc.), berufsbildenden Schule (Berufsschule etc.) oder in einem Betrieb eine Lehre zu absolvieren. Die meisten von ihnen tun dies, weil die Möglichkeiten dazu im Wallis beschrĂ€nkt sind. Sie finden keine ihnen entsprechende Anstellung oder die angestrebte Lehre wird nicht angeboten. Teilweise besitzen die ausserhalb lebenden Walliser eigene FerienhĂ€user, die sie zum Wandern oder Skifahren aufsuchen. Ein Teil der Ausgewanderten kehrt nach einigen Jahren oder dem Abschluss der Lehre ins Wallis zurĂŒck. Insbesondere fĂŒr HochschulabgĂ€nger ist es oft schwierig, im Wallis eine ihrer Ausbildung entsprechende Stelle zu finden. Statistische Erhebungen von 2004 zufolge arbeiteten tatsĂ€chlich rund zwei von drei Wallisern mit einer höheren Ausbildung nach deren Abschluss nicht im Heimatkanton. Damit verliert das Wallis jĂ€hrlich zahlreiche hochqualifizierte ArbeitskrĂ€fte und dementsprechend Kapital (Talentabwanderung). Der Kanton investiert jĂ€hrlich rund 50 Millionen Schweizer Franken in die höhere Ausbildung von Personen, die zukĂŒnftig ausserhalb des Kantons arbeiten und leben.cite-ref-33[33]cite-ref-34[34]cite-ref-35[35]

Verfassung und Politik

Die gegenwÀrtige Kantonsverfassungcite-ref-36[36] datiert vom 8. MÀrz 1907; sie hat seither zahlreiche Teilrevisionen erfahren.

Legislative

Gesetzgebende Behörde ist der Grosse Rat (Grand Conseil). Er zÀhlt 130 vom Volk im Proporzsystem auf vier Jahre gewÀhlte Mitglieder. Gleichzeitig mit den Abgeordneten werden jeweils 130 Stellvertreter (Suppleanten) gewÀhlt.

Vom Grossen Rat erlassene Gesetze unterliegen der Volksabstimmung, falls eine solche innert 90 Tagen nach deren Veröffentlichung von 3000 Stimmberechtigten verlangt wird (fakultatives Referendum). Obligatorisch der Volksabstimmung unterliegen die Teil- und die Partialrevision der Kantonsverfassung (obligatorisches Referendum). Das Volk hat ĂŒberdies das Recht, mittels Volksinitiative selbst die Ausarbeitung, Änderung oder Aufhebung eines Gesetzes oder die Ausarbeitung oder Änderung der Verfassung zu verlangen. FĂŒr eine Gesetzesinitiative braucht es die Unterschrift von 4000 Stimmberechtigten, fĂŒr eine Verfassungsinitiative deren 6000.

| Partei | 2001 | 2005 | 2009 | 2013 | 2017 | 2021 | 2025 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Die Mitte (frĂŒher Christlichdemokratische Volkspartei CVP) | 61 | 58 | 54 | 49 | 45 | 40 | 42 | Wahl zum Walliser Grossrat vom 2. MĂ€rz 2025 [ 37 ] Wahlbeteiligung: 45,60 % % 50 40 30 20 10 0 40,3 19,5 18,1 12,5 6,0 2,4 1,1 keine Mitte SVP FDP SP GrĂŒne EA GLP Sonst. Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2021 %p 4 2 0 −2 −4 +1,8 +2,6 −1,6 +2,4 −3,5 −0,1 +0,5 −4,0 Mitte SVP FDP SP GrĂŒne EA GLP Sonst. Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang |
| Neo – Die sozialliberale Mitte (bis 2023 Christlichsoziale Volkspartei Oberwallis CSPO) | 14 | 15 | 14 | 12 | 10 | 8 | 7 | Wahl zum Walliser Grossrat vom 2. MĂ€rz 2025 [ 37 ] Wahlbeteiligung: 45,60 % % 50 40 30 20 10 0 40,3 19,5 18,1 12,5 6,0 2,4 1,1 keine Mitte SVP FDP SP GrĂŒne EA GLP Sonst. Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2021 %p 4 2 0 −2 −4 +1,8 +2,6 −1,6 +2,4 −3,5 −0,1 +0,5 −4,0 Mitte SVP FDP SP GrĂŒne EA GLP Sonst. Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang |
| FDP.Die Liberalen (FDP) | — | — | 28 | 28 | 26 | 27 | 27 | Wahl zum Walliser Grossrat vom 2. MĂ€rz 2025 [ 37 ] Wahlbeteiligung: 45,60 % % 50 40 30 20 10 0 40,3 19,5 18,1 12,5 6,0 2,4 1,1 keine Mitte SVP FDP SP GrĂŒne EA GLP Sonst. Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2021 %p 4 2 0 −2 −4 +1,8 +2,6 −1,6 +2,4 −3,5 −0,1 +0,5 −4,0 Mitte SVP FDP SP GrĂŒne EA GLP Sonst. Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang |
| Freisinnig-Demokratische Partei (FDP) | 32 | 28 | — | — | — | — | — | Wahl zum Walliser Grossrat vom 2. MĂ€rz 2025 [ 37 ] Wahlbeteiligung: 45,60 % % 50 40 30 20 10 0 40,3 19,5 18,1 12,5 6,0 2,4 1,1 keine Mitte SVP FDP SP GrĂŒne EA GLP Sonst. Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2021 %p 4 2 0 −2 −4 +1,8 +2,6 −1,6 +2,4 −3,5 −0,1 +0,5 −4,0 Mitte SVP FDP SP GrĂŒne EA GLP Sonst. Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang |
| Liberale Partei der Schweiz (LPS) | 0 3 | 0 2 | — | — | — | — | — | Wahl zum Walliser Grossrat vom 2. MĂ€rz 2025 [ 37 ] Wahlbeteiligung: 45,60 % % 50 40 30 20 10 0 40,3 19,5 18,1 12,5 6,0 2,4 1,1 keine Mitte SVP FDP SP GrĂŒne EA GLP Sonst. Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2021 %p 4 2 0 −2 −4 +1,8 +2,6 −1,6 +2,4 −3,5 −0,1 +0,5 −4,0 Mitte SVP FDP SP GrĂŒne EA GLP Sonst. Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang |
| Schweizerische Volkspartei (SVP) | 0 1 | 0 6 | 12 | 21 | 23 | 22 | 26 | Wahl zum Walliser Grossrat vom 2. MĂ€rz 2025 [ 37 ] Wahlbeteiligung: 45,60 % % 50 40 30 20 10 0 40,3 19,5 18,1 12,5 6,0 2,4 1,1 keine Mitte SVP FDP SP GrĂŒne EA GLP Sonst. Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2021 %p 4 2 0 −2 −4 +1,8 +2,6 −1,6 +2,4 −3,5 −0,1 +0,5 −4,0 Mitte SVP FDP SP GrĂŒne EA GLP Sonst. Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang |
| Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SP) | 18 | 21 | 17 | 14 | 13 | 15 | 19 | Wahl zum Walliser Grossrat vom 2. MĂ€rz 2025 [ 37 ] Wahlbeteiligung: 45,60 % % 50 40 30 20 10 0 40,3 19,5 18,1 12,5 6,0 2,4 1,1 keine Mitte SVP FDP SP GrĂŒne EA GLP Sonst. Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2021 %p 4 2 0 −2 −4 +1,8 +2,6 −1,6 +2,4 −3,5 −0,1 +0,5 −4,0 Mitte SVP FDP SP GrĂŒne EA GLP Sonst. Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang |
| GrĂŒne Schweiz (GrĂŒne) | 0 0 | 0 0 | 0 2 | 0 2 | 0 8 | 13 | 8 | Wahl zum Walliser Grossrat vom 2. MĂ€rz 2025 [ 37 ] Wahlbeteiligung: 45,60 % % 50 40 30 20 10 0 40,3 19,5 18,1 12,5 6,0 2,4 1,1 keine Mitte SVP FDP SP GrĂŒne EA GLP Sonst. Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2021 %p 4 2 0 −2 −4 +1,8 +2,6 −1,6 +2,4 −3,5 −0,1 +0,5 −4,0 Mitte SVP FDP SP GrĂŒne EA GLP Sonst. Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang |
| Christlich-soziale Partei (CSP) | 0 0 | 0 0 | 0 3 | 0 3 | 0 4 | 0 4 | — | Wahl zum Walliser Grossrat vom 2. MĂ€rz 2025 [ 37 ] Wahlbeteiligung: 45,60 % % 50 40 30 20 10 0 40,3 19,5 18,1 12,5 6,0 2,4 1,1 keine Mitte SVP FDP SP GrĂŒne EA GLP Sonst. Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2021 %p 4 2 0 −2 −4 +1,8 +2,6 −1,6 +2,4 −3,5 −0,1 +0,5 −4,0 Mitte SVP FDP SP GrĂŒne EA GLP Sonst. Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang |
| Entremont Autrement | 0 0 | 0 0 | 0 0 | 0 1 | 0 1 | 0 1 | 0 1 | Wahl zum Walliser Grossrat vom 2. MĂ€rz 2025 [ 37 ] Wahlbeteiligung: 45,60 % % 50 40 30 20 10 0 40,3 19,5 18,1 12,5 6,0 2,4 1,1 keine Mitte SVP FDP SP GrĂŒne EA GLP Sonst. Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2021 %p 4 2 0 −2 −4 +1,8 +2,6 −1,6 +2,4 −3,5 −0,1 +0,5 −4,0 Mitte SVP FDP SP GrĂŒne EA GLP Sonst. Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang |

Exekutive

Die oberste Vollziehungs- und Verwaltungsbehörde ist der aus fĂŒnf Mitgliedern bestehende Staatsrat (Conseil d’État). Die Wahl erfolgt direkt durch das Volk im Majorzsystem auf vier Jahre. Die drei verfassungsmĂ€ssigen Regionen (Ober-, Mittel- und Unterwallis) haben Anrecht auf mindestens einen Sitz im Staatsrat. Die Bezirksklausel verhindert die doppelte Vertretung eines Bezirkes im Staatsrat.

Der Staatskanzler (Stabsstelle des Staatsrates) sowie die Regierungsstatthalter und Regierungsstatthalter-Stellvertreter (Vertreter der Regierung auf Bezirksebene) werden vom Staatsrat ernannt.

| Staatsrat | Partei | Region | Amtszeit seit | Departement |
|---|---|---|---|---|
| Christophe Darbellay | Mitte/CVP | Unterwallis | 2017 | Departement fĂŒr Volkswirtschaft und Bildung |
| StĂ©phane Ganzer | FDP | Mittelwallis | 2025 | Departement fĂŒr Sicherheit, Institutionen und Sport |
| Franz Ruppen | SVP | Oberwallis | 2021 | Departement fĂŒr MobilitĂ€t, Raumentwicklung und Umwelt |
| Franziska Biner | Mitte/CVP | Oberwallis | 2025 | Departement fĂŒr Finanzen und Energie |
| Mathias Reynard | SP | Mittelwallis | 2021 | Departement fĂŒr Gesundheit, Soziales und Kultur |

Die Wahl erfolgte am 2. MĂ€rz 2025.cite-ref-38[38] Die Zusammensetzung fĂŒr die neue Legislaturperiode, welche am 1. Mai 2021 beginnt, wurde am 28. MĂ€rz 2021 im zweiten Wahlgang entschieden.cite-ref-39[39]


Judikative

Oberstes kantonales Gericht ist das Kantonsgericht mit Sitz in Sitten (Sion). Es ist fĂŒr Zivil- und StraffĂ€lle sowie fĂŒr das Sozialversicherungsrecht und das Verwaltungsrecht zustĂ€ndig. FĂŒr Zivil- und StraffĂ€lle in erster Instanz bestehen neun Bezirksgerichte. Auf Ebene der Gemeinden bestehen ein Gemeinderichteramt als Schlichtungsbehörde sowie ein Polizeigericht.

Gemeinden

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Hauptartikel

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Gemeinden des Kantons Wallis

Öffentlichrechtliche Gemeindearten sind die Einwohnergemeinden, die im Wallis Munizipalgemeinden heissen, die Burgergemeinden und die Pfarr- bzw. Kirchgemeinden.

Munizipalgemeinden gibt es 126 (Stand 2017). Sie sind die TrĂ€ger der lokalen Selbstverwaltung. Weiter gibt es 141 Burgergemeinden (u. a. Verwaltung der burgerlichen GĂŒter), 157 römisch-katholische Pfarrgemeinden sowie 10 evangelisch-reformierte Kirchgemeinden.cite-ref-40[40]

Parteiensystem

Im Kanton Wallis hat die Christlichdemokratische Volkspartei (CVP, einschliesslich der – der nationalen CVP angeschlossen – Christlichsozialen Volkspartei Oberwallis) ihre dominante Stellung eingebĂŒsst. Zwar hĂ€lt sie in der nach Majorzwahl gewĂ€hlten Regierung nach wie vor die absolute Mehrheit inne, im nach Proporzwahl gewĂ€hlten Parlament hat sie 2013 die absolute Mehrheit verloren. Nicht nur die CVP, sondern auch die CSP, die FDP, die SP und die SVP gliedern sich in autonome deutsch- und französischsprachige Parteien.

Vertretung auf Bundesebene

Der Kanton Wallis hat acht Sitze im Nationalrat und zwei Sitze im StÀnderat.

Wirtschaft

2022 betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 21,8 Milliarden Franken (Platz 12 unter den 26 Kantonen).cite-ref-41[41] Mit einem BIP pro Kopf von 61'387 Franken (2022) belegte der Kanton Platz 25 und damit den vorletzten Platz.cite-ref-42[42]

Stauseen

Die Staumauer Grande Dixence am Lac des Dix ist mit einer Höhe von 285 m eine der höchsten der Welt und die höchste Europas. Der Stausee liegt auf einer Höhe von 2365 m ĂŒ. M. und hat ein Fassungsvermögen von 400 Millionen Kubikmetern Wasser.cite-ref-43[43] Die zweithöchste Staumauer der Schweiz ist die des Lac de Mauvoisin mit einer Höhe von 250 m. Der Lac de Tseuzier liegt in einem Talkessel, der von bis zu 3200 m ĂŒ. M. hohen Bergen umgeben ist. Der Lac de Moiry hat eine hell-tĂŒrkise Farbe und liegt an der Strecke des Race across the Alps.cite-ref-44[44] Mit den Parc d’Attractions du ChĂątelard wird die Gegend um den Lac d’Emosson erschlossen, am 300 Meter höher gelegenen Lac du Vieux Emosson gibt es ĂŒber 800 rund 250 Millionen Jahre alte FussabdrĂŒcke von Dinosauriern.cite-ref-45[45] Nördlich des Sanetschpasses wurde zwischen 1959 und 1966 der Sanetschsee aufgestaut.cite-ref-46[46] Beim Bau des Staudamms am Stausee Mattmark kam es 1965 zu einem der schwersten UnglĂŒcke im Schweizer Bauwesen – 88 Bauarbeiter starben, als eine Gletscherzunge auf ihr Barackendorf stĂŒrzte.cite-ref-47[47] Der Griessee an der Grenze zu Italien wird vom Griesgletscher gespeist, der Stausee Ferden wurde 1975 gebaut und hat eine LĂ€nge von 1 km. Oberhalb der Massaschlucht liegt der Stausee Gibidum, der vom grössten Gletscher der Alpen, dem Aletschgletscher, gespeist wird.

Fremdenverkehr

Der Tourismus ist der wichtigste Wirtschaftssektor im Wallis.cite-ref-dievo-48-0[48] Im Jahr 2016 trug die Tourismus-Branche eine Bruttowertschöpfung von CHF 2,39 Mrd. bei. Etwa 18,6 % aller ArbeitsplÀtze im Kanton hÀngen direkt davon ab, vor allem im Oberwallis sogar jeder dritte Arbeitsplatz.

Oberwallis

Im Bezirk Goms wurde 1850 der Hotelier CĂ©sar Ritz geboren. Im Ort Fiesch-Eggishorn leben 968 Einwohner und es gibt ĂŒber 4000 GĂ€stebetten, in Bellwald sind es bei 460 Einwohnern 4300 Betten. Binn liegt im Binntal, das fĂŒr seine Mineralienfunde bekannt ist. Rund 200 verschiedene Mineralien wurden hier gefunden, ĂŒber ein Dutzend kommen nirgends sonst vor. Im Binntal leben drei Berufsstrahler, die vom Mineraliensammeln leben.cite-ref-49[49] Die Kirche in Ernen ist seit 1214 urkundlich bezeugt, im Dorfkern stehen heute viele bis zu 500 Jahre alte HĂ€user.cite-ref-50[50] In der Gemeinde Obergoms liegt die Endstation der Dampfbahn Furka-Bergstrecke, die in Realp im Kanton Uri beginnt. Sie fĂŒhrt ĂŒber die SteffenbachbrĂŒcke nach Tiefenbach und weiter durch den Furka-Scheiteltunnel ĂŒber Gletsch nach Oberwald. Der erste Teil der Bahn wurde 1992 wiedereröffnet, der letzte Teil zwischen Gletsch und Oberwald im August 2010.

Das Aletschgebiet, das sich ĂŒber die Bezirke Goms, Östlich Raron und Brig erstreckt, liegt im Zentrum des UNESCO-Weltnaturerbes Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch. Namensgebend ist der grösste Gletscher der Alpen, der Aletschgletscher. Am Gletscher liegt die Bettmeralp, sie kann durch zwei Luftseilbahnen erreicht werden. Da die Bettmeralp oberhalb des Rhonetals liegt, kann bei Inversionswetterlagen ein nebelgefĂŒlltes Tal vom sonnigen Hochplateau aus beobachtet werden. Die Fiescheralp liegt auf demselben Hochplateau und ist einer der drei Zugangsorte zum Skigebiet Aletsch Arena, das 104 Pistenkilometer umfasst.cite-ref-51[51] Auf dem Gebiet von Riederalp liegt der Aletschwald, ein alter Arven-LĂ€rchenwald, direkt am Aletschgletscher. Der Wald wurde 1933 von der Naturschutzorganisation Pro Natura gepachtet und unter Schutz gestellt, die Villa Cassel in Riederalp dient heute als Informationszentrum von Pro Natura.cite-ref-52[52]

In Brig steht das zwischen 1651 und 1671 errichtete Stockalperschloss, einer der grössten privaten Barockbauten der Schweiz. Das Schloss besitzt einen dreistöckigen Arkadenhof und drei quadratische ZwiebeltĂŒrme, die nach den Heiligen Drei Königen Kaspar, Melchior und Balthasar benannt werden.cite-ref-53[53] In der Gemeinde Termen liegen die Sommer- und Wintersportorte Rosswald und Blatten bei Naters. Im Sommer können Touristen auf dem Massaweg durch die 6,5 km lange Massaschlucht wandern und im Winter unter anderem auf der Belalp auf ĂŒber 3000 m ĂŒ. M. Skifahren (66 km Skipisten und 4 km Langlaufloipen). Unter dem Namen Belalp Hexe werden seit 1983 jĂ€hrlich verschiedene Skirennen auf der Belalp gefahren, die Hexenabfahrt ist 12 km lang und ĂŒberwindet einen Höhenunterschied von 1800 m, es nehmen rund 2000 Teilnehmer an den Rennen teil.cite-ref-54[54] In Birgisch und Mund gibt es mehrere teilweise sehr alte Suonen, diese Wasserleitungen wurden frĂŒher im trockenen Innerwallis zur BewĂ€sserung von Feldern und Wiesen benötigt. Die Suone Wyssa oberhalb von Mund wurde erstmals 1426 erwĂ€hnt, könnte aber schon im Jahr 930 errichtet worden sein.cite-ref-55[55]

Visp ist ein kulturelles Zentrum des Oberwallis,cite-ref-56[56] im Kulturzentrum La Poste finden regelmĂ€ssig Opern, Theatervorstellungen und Konzerte statt.cite-ref-57[57] Bekannt wurde Visperterminen mit seinem Weisswein Heida (ein Savagnin), der am höchstgelegenen Weinberg nördlich des Alpenhauptkammes wĂ€chst. Die RitibrĂŒcke in NeubrĂŒck unterhalb von Stalden Ă€hnelt der Stari most und wurde 1599 gebaut, die KinnbrĂŒcke in Stalden 1544.cite-ref-58[58] Im Staldenrieder Weiler Gspon liegt auf rund 2000 m die GsponArena des FC Gspon, laut eigenen Angaben der höchstgelegene Fussballplatz Europas.cite-ref-59[59] Die Alp von Törbel ist die Moosalp, hier finden jedes Jahr im Zuge des Alpaufzuges RingkuhkĂ€mpfe statt.cite-ref-60[60] Oberhalb von St. Niklaus und GrĂ€chen liegen der Riedgletscher und die BordierhĂŒtte, von der aus der Nadelgrat und der Gipfel des Balfrin bestiegen werden kann.

Zudem beheimatet St. Niklaus das weltweit einzigartige BergfĂŒhrermuseum, welches seine Besucher in die Zeit der Alpen- und insbesondere der Zaniglaser BergfĂŒhrerpioniere entfĂŒhrt, die vor allem ĂŒber die ersten zwei Generationen hinweg in der ersten Reihe standen und weltweit das BergfĂŒhrerwesen in den verschiedensten Bereichen massgeblich prĂ€gten. Von den insgesamt 82 Gipfeln der Viertausender der Alpen umgeben 36 das Mattertal,cite-ref-mtkarte-61-0[61] das sich von Stalden ĂŒber St. Niklaus bis Zermatt zieht, darunter mit der Dufourspitze der höchste Berg der Schweiz und einer der Seven Second Summits. Das Matterhorn liegt zwischen Zermatt und Breuil-Cervinia, der von Zermatt aus begangene Hörnligrat (Nordostgrat) ist die am hĂ€ufigsten begangene Aufstiegsroute und zusammen mit dem Liongrat (SĂŒdwestgrat) auch die einfachste, mit einer Schwierigkeit von «III+» auf der UIAA-Skala.

Durch das Saastal fliesst die Saaservispa, im Zentrum des Tals liegt Saas-Grund. Die Antoniuskapelle in Bidermatten steht in der Gemeinde Saas-Balen, gehört jedoch zur Pfarrei St. BartholomĂ€us in Saas-Grund. Das GebetshĂ€uslein neben der Kapelle ist aus dem Jahr 1619 und die Ă€lteste Kapelle des Saastals.cite-ref-62[62] Saas-Fee ist ein Skiort oberhalb von Saas-Grund, auch im Sommer kann auf dem Feegletscher Ski gefahren werden. Eine Besonderheit von Saas-Fee stellt die Metro Alpin dar, eine Art U-Bahn die die Skifahrer von der Station «Felskinn» (2980 m ĂŒ. M.) zur Station «Mittelallalin» (3456 m ĂŒ. M.) bringt. Das sĂŒdlichste der Saas-Dörfer ist Saas-Almagell, neben Tourismus spielt hier die ElektrizitĂ€tswirtschaft am Stausee Mattmark eine Rolle. Der See wurde 2008 komplett abgelassen, um Renovierungsarbeiten an ihm durchzufĂŒhren.cite-ref-63[63]

Das Lötschental liegt im Bezirk Westlich Raron und wird von der Lonza durchflossen. Der im hintersten Ende des Lötschtals gelegene Langgletscher ist die Quelle des Flusses. Das alpine Skisportzentrum im Lötschental ist die Lauchernalp, neben einem der höchsten Skigebiete der Schweiz gibt es auch den höchsten Winterwanderweg Europas auf gut 3000 m Höhe.cite-ref-64[64] In UnterbĂ€ch stimmten 1957 erstmals Frauen in einer Schweizer Abstimmung ab, sie durften bei der eidgenössischen Urnenabstimmung ĂŒber die Ausdehnung der Zivilschutzpflicht auf die Frauen teilnehmen. Die Gemeinde fĂŒhrte im selben Jahr das kommunale Wahlrecht fĂŒr Frauen ein, 14 Jahre vor der bundesweiten Entscheidung, dass Frauen wĂ€hlen dĂŒrfen.cite-ref-65[65]

Im Dalatal liegt Leukerbad, den Anfang des Tals bildet die Dalaschlucht. Hier fĂŒhrt seit 2004 der Thermalquellen-Steg entlang, auf dessen Wegstrecke die Thermalwasser fĂŒhrenden Gesteinsschichten zu sehen sind. Um Salgesch wird seit Ende des Zweiten Weltkriegs verstĂ€rkt Wein angebaut. Der Illgraben (ein Wildbachgerinne) trĂ€gt grosse Mengen Sedimente mit sich und hat durch mehrere MurgĂ€nge dafĂŒr gesorgt, dass die Rhone hier nicht kanalisiert werden konnte.cite-ref-66[66]

Zwischen Leuk und Siders liegt der Pfynwald, einer der grössten FöhrenwÀlder der Alpen und Teil des Naturparks Pfyn-Finges. Im Naturpark wachsen Orchideen und Kleine Kronwicken und es gibt sehr viele Insektenarten. Ein sieben Kilometer langer Abschnitt der Rhone fliesst durch den Park und breitet sich dort ungestört aus, mit AuwÀldern, Inseln und Altarmen.

Mittelwallis

In der NĂ€he von Siders liegt das Val d’Anniviers, in dem etliche Skigebiete liegen und auch Walliser Trockenfleisch produziert wird.cite-ref-67[67] In der Gemeinde Anniviers liegt Zinal, im Sommer gibt es 300 km markierte Wanderwege, im Winter stehen Langlaufloipen und Abfahrtspisten bereit.

Das Stadtbild von Sitten ist mittelalterlich geprĂ€gt, in der Basilique de ValĂšre steht eine der Ă€ltesten spielbaren Orgeln der Welt. Der Kern des heutigen Glockenturm der Kathedrale Unserer Lieben Frau entstand Ende des 12. Jahrhunderts. Neben 140 km Skipisten hat Crans-Montana mit dem Golf-Club Crans-sur-Sierre einen der Ă€ltesten GolfplĂ€tze der Schweiz, auf dem Platz wird jĂ€hrlich das Omega European Masters ausgetragen. Auf dem Gebiet von Conthey liegt der Lac de Derborence. Einer der gewaltigsten BergstĂŒrze in der Schweiz im FrĂŒhjahr 1749 liess ihn entstehen, seit 1961 ist das Gebiet ein Naturschutzgebiet.cite-ref-68[68]

In Ardon VS befindet sich eine Schlucht der Lizerne, an der senkrechten Felswand ist eine alte Suone aufgehĂ€ngt. EvolĂšne ist der Hauptort des Val d’HĂ©rens, durch das die Borgne fliesst. Die Haute Route fĂŒhrt durch Arolla, einen Ferienort am oberen Talabschluss des Val d’HĂ©rens. An der Landstrasse nach Euseigne liegen im Val d’HĂ©rĂ©mence die Erdpyramiden von Euseigne. Sie bestehen aus einem Material das BetonmorĂ€ne genannt wird und entstanden nach der WĂŒrm-Kaltzeit. Ein kleiner Teil der Pyramiden wird von der Landstrasse in einem Tunnel durchbrochen.

Das 4-Vallées-Skigebiet liegt auf Gebiet der Gemeinden Nendaz, Verbier, Veysonnaz, Thyon und La Tzoumaz und ist mit 626 Pistenkilometer das grösste Skigebiet der Schweiz.cite-ref-69[69]

Unterwallis

In Martigny liegt ein Amphitheater, die Burg La BĂątiaz sowie das Museum der Fondation Gianadda und das Bernhardinermuseum. Oberhalb von Vernayaz liegt die Schlucht der Salanfe und der Wasserfall Pissevache. In Saint-Maurice VS liegt die Abtei Saint-Maurice, ein 515 gegrĂŒndetes Kloster der Augustiner-Chorherren. Monthey ist fĂŒr seinen Karneval bekannt, der 2012 zum 140. Mal veranstaltet wurde.cite-ref-70[70] Das Skigebiet Portes du Soleil liegt teilweise in Frankreich und teilweise in der Schweiz, es umfasst im Wallis die Skiorte Morgins sowie Torgon und im Val d’Illiez die drei Orte ChampĂ©ry, Champoussin und Les Crosets. In Saint-Gingolph VS bildet der Bach Morge die Grenze zwischen Frankreich und der Schweiz, auf der französischen Seite liegt Saint-Gingolph (Haute-Savoie).

Wintersport

603 km Langlaufloipen und/oder 3096 km Skipisten bieten insgesamt 60 Destinationen im Wallis.cite-ref-71[71] Mehr als 100-Pisten-km finden sich in ChampĂ©ry, Champoussin und Les Crosets im Val d’Illiez, Morgins im Val de Morgins und Torgon, die im Wallis liegen und die zusammen mit den französischen Orten das Skigebiet Portes du Soleil bilden, das insgesamt 650 km Skipisten umfasst, Nendaz, Verbier und Veysonnaz (412 km), Zermatt (360 km), wobei im Mattertal insgesamt 427 km Skipisten vorzufinden sind (GrĂ€chen-St. Niklaus 42 km und Törbel 25 km), Thyon (178 km), Crans-Montana (140 km), AnzĂšre (58 km), Grimentz und Zinal (115 km), wobei im Eifischtal insgesamt 210 km Skipisten vorzufinden sind (Chandolin/Saint-Luc 60 km und Vercorin 35 km), Bettmeralp, Fiesch und Riederalp der Aletsch Arena (104 km) und Saas-Fee (100 km), wobei im Saastal insgesamt 202 km Skipisten vorzufinden sind (Saas-Almagell 12 km, Saas-Balen 3 km, Saas-Grund 35 km, Staldenried-Gspon 5 km und Visperterminen 20 km). Mit insgesamt 86-Loipen-km ist das Goms (Blitzingen, Geschinen, Gluringen, Grafschaft VS, MĂŒnster VS, Obergoms und Reckingen VS) ein Mekka des Langlaufes.

ThermalbÀder und GolfplÀtze

Im Wallis gibt es ThermalbÀder in Leukerbad (grösstes Thermalbadezentrum der Alpen), Ovronnaz, Saillon-les-Bains, Brigerbad sowie das Soleheilbad in Breiten bei Mörel.cite-ref-72[72] GolfplÀtze gibt es in folgenden Orten: 18-Loch-GolfplÀtze in Crans-Montana, Leukerbad, Siders, Sitten und Verbier (zwei Kurse). 9-Loch-GolfplÀtze in Crans-Montana, Obergesteln, Zermatt, TÀsch und Riederalp. Letzter ist der höchstgelegene Golfplatz Europas.cite-ref-73[73]cite-ref-74[74]

Landwirtschaft

Am SĂŒdhang des Rhonetals herrscht im Unterwallis (flĂ€chendeckend) und im Mittelwallis (teilweise) Rebbau vor, stellenweise auch in den SeitentĂ€lern bis ins Oberwallis. Das Wallis ist mit seiner ĂŒber 4636 Hektaren RebflĂ€che das grösste Weinanbaugebiet der Schweiz.cite-ref-75[75] Es konnte nachgewiesen werden, dass im Kanton Wallis bereits zwischen 800 und 600 v. Chr. Reben kultiviert wurden. Neben der Leitsorte Fendant wird in neuerer Zeit wieder vermehrt auf alte, ortstypische Sorten wie Humagne (weiss und rot), Petite Arvine, Amigne, Resi oder Malvoisie zurĂŒckgegriffen.cite-ref-76[76] In Visperterminen befindet sich der höchste Weinberg nördlich des Alpenhauptkammes, auf einer Höhe von 650 bis 1150 m ĂŒ. M.cite-ref-77[77] Im Val d’Anniviers wird der Gletscherwein produziert, ein oxidativer Wein.

Im Wallis werden in grossem Stil FrĂŒchte angebaut, etwa 95 Prozent der Schweizer Aprikosen und die HĂ€lfte der Birnen kommen aus dem Kanton. Die GemĂŒsesorten mit den grössten AnbauflĂ€chen sind in absteigender Reihenfolge Lagerkarotten, Blumenkohl, FrĂŒhkarotten und Zwiebeln. Besonders der Spargelanbau hat in den letzten zehn Jahren stark an Bedeutung gewonnen, weisser und grĂŒner Spargel zusammen haben heute die drittgrösste AnbauflĂ€che unter den GemĂŒsesorten.cite-ref-vs-78-0[78] In Mund wird seit dem Mittelalter Safran angebaut; es wird vermutet, dass dieser durch Pilger oder Söldner in die Schweiz gelangte.cite-ref-79[79]

In der Viehzucht geniesst neben klassischer Milchwirtschaft die Schaf- und Ziegenhaltung einen bedeutenden Stellenwert. Die hochalpinen Rahmenbedingungen werden zunehmend als Gelegenheit wahrgenommen, seltenen und bedrohten Arten eine Möglichkeit zum Überleben zu bieten, zum Beispiel Walliser Schwarzhalsziege und Kupferhalsziege sowie Walliser Schwarznasenschaf.cite-ref-vs-78-1[78] Allerdings bestehen zwischen Viehzucht und Artenschutz Konflikte, etwa im Zusammenhang mit der Wiederansiedlung des Wolfes. Dieser wandert seit den 1980er-Jahren von Frankreich und Italien in den Kanton Wallis ein, durch Bauern die um ihre Tiere fĂŒrchten und die Jagdlobby ist er jedoch weiterhin stark gefĂ€hrdet.cite-ref-80[80]

Im Jahr 2020 wurde 20,6 Prozent der landwirtschaftlichen NutzflÀche des Kantons durch 387 Betriebe biologisch bewirtschaftet.cite-ref-81[81]

Industrie

Der Industriebetrieb in St. Niklaus der Scintilla AG der Robert Bosch GmbH ist weltweiter Branchenleader in der Herstellung von StichsÀge- und SÀbelsÀgeblÀttern sowie Starlocks. In 1960er Jahren der StichsÀge-Produktion des Werkes St. Niklaus VS konnte im Jahre 2007 das viermilliardste SÀgeblatt hergestellt werden.

Im Wallis sind zudem die Chemie- und pharmazeutische Industrie wichtige Arbeitgeber, etwa die Lonza AG in Visp. Die Energiewirtschaft hat durch viele Speicherkraftwerke gute Voraussetzungen.cite-ref-dievo-48-1[48] Die Raffinerie Collombey war eine von zwei Erdölraffinerien in der Schweiz und gehörte dem libyschen Ölkonzern Tamoil, sie liegt in der Gemeinde Collombey-Muraz unweit der Ostspitze des Genfersees. Der Aluminiumproduzent Constellium hat Standorte in Chippis, Siders und Steg.cite-ref-82[82]

Im Wallis wurden wĂ€hrend des Zweiten Weltkriegs 380'000 Tonnen Anthrazitkohle abgebaut. Die GewinnungsaktivitĂ€ten erfolgten unterirdisch. Grosse quarzitische Schieferverkommen gibt es in und um Sembrancher, der umfĂ€nglich Abbau ging Mitte des 20. Jahrhunderts zurĂŒck. Zudem wurden schwarze Schiefer auch bei Leytron gewonnen. Kleine BergwerksaktivitĂ€ten auf Bleierze bestanden im Lötschental und auf Kupfererze bei Grimentz.cite-ref-83[83]cite-ref-84[84]

Schon in den 1960er bis 1980er Jahren wurde im Wallis nach Uran gesucht, durch die niedrigen Weltmarktpreise waren die Minen jedoch nicht wettbewerbsfÀhig. Bei Martigny und Salvan-Les Marécottes werden seit 2008 erneut Erkundungen unternommen.cite-ref-85[85]

Verkehr

Bahn

Im Wallis gibt es einige Schnellzugstrecken, die Bahnhöfe von Visp und Brig-Glis sind wichtige Knotenpunkte. Der Bahnhof Brig liegt an den Strecken Genf–Lausanne–Mailand (Rhonetalstrecke) und Basel–Bern–Mailand, von hier aus fahren die AutozĂŒge durch den Simplontunnel nach Iselle di Trasquera. Der Lötschberg-Basistunnel wurde 2007 in Betrieb genommen, dadurch wurde der Bahnhof Visp zum Umsteigebahnhof fĂŒr die umliegenden StĂ€dte und Gemeinden. Durch den erhöhten Bahnverkehr und dazugehörige Infrastrukturprojekte hat die Bevölkerung von Visp seit der Eröffnung stark zugenommen.cite-ref-86[86]

Weitere Strecken sind Lausanne–Simplon, Bern–Lötschberg–Simplon, Martigny–OrsiĂšres–Le ChĂąble und Saint-Maurice–Saint-Gingolph.cite-ref-87[87]

Im Wallis gibt es mehrere Schmalspurbahnen, die streckenweise als Zahnradbahnen ausgefĂŒhrt sind. Die Matterhorn-Gotthard-Bahn besteht aus den ehemaligen Bahnen Brig–Visp–Zermatt und Furka–Oberalp. Die Furka-Oberalp-Bahn fĂŒhrt durch die Kantone GraubĂŒnden, Uri und Wallis ĂŒber den Furkapass und den Oberalppass nach Brig, von wo die Brig–Visp–Zermatt-Bahn weiter nach Visp und zum Endbahnhof Zermatt fĂ€hrt. Aufgrund der unterschiedlichen Spurweiten verfĂŒgt die Transports de Martigny et RĂ©gions (die zuvor als MO-MC aufgetreten war) ĂŒber zwei voneinander getrennte Schienennetze; sie entstand durch die Fusion der normalspurigen Martigny-OrsiĂšres-Bahn (MO) mit der meterspurigen Martigny-ChĂątelard-Bahn (MC). Der Saint-Bernard Express wird von der MO betrieben und ist eine normalspurige Eisenbahn von Martigny ĂŒber Sembrancher mit Zweigstrecken nach OrsiĂšres und Le ChĂąble VS. Die MC betreibt den meterspurigen Mont-Blanc Express mit einzelnen Steilabschnitten als Zahnradbahn von Martigny ĂŒber Salvan VS hinauf nach Le ChĂątelard VS, von wo die SNCF die Strecke weiter bis nach Chamonix-Mont-Blanc betreibt. Die Aigle-Ollon-Monthey-ChampĂ©ry-Bahn ist eine meterspurige Eisenbahn, die von Aigle VD ĂŒber Ollon und Monthey nach ChampĂ©ry fĂŒhrt. Sie ist eine der fĂŒnf Linien der Transports Publics du Chablais. Von Zermatt aus fĂŒhrt die Gornergratbahn hinauf zum Gornergrat, wo die Bergstation auf einer Höhe von 3089 m ĂŒ. M. liegt. Sie ist damit nach der Jungfraubahn die zweithöchste Bergbahn Europas.cite-ref-88[88] Zudem entfĂ€llt etwa 30 % der Schweizer Seilbahnen auf das Wallis, verteilt auf 455 Anlagen.

Daneben gibt es 78 Postautolinien, die Überlandverkehr und die Stadtnetze von Brig-Glis/Naters, Monthey/Collombey-Muraz, Sitten und Martigny betreiben,cite-ref-89[89] und viele touristische Bergbahnen.cite-ref-90[90]

Strassen

Die Autobahn A9 fĂŒhrt durch die Kantone Waadt und Wallis und ist im Wallis teilweise nicht doppelspurig und richtungsgetrennt. Das TeilstĂŒck im Oberwallis zwischen Susten und Gampel wurde 2016 fertiggestellt.cite-ref-91[91] Die ganze Verbindung von Siders Ost bis Gamsen kann erst in den spĂ€ten 2020er Jahren geschlossen werden; grosse Probleme stellen dabei unter anderem das TeilstĂŒck Siders Ost bis Susten, das durch den geschĂŒtzten Naturpark Pfynwald fĂŒhrt, und der Tunnel Visp, der geologisch sehr schwer fertigzustellen war.cite-ref-92[92]

Die bekanntesten und wichtigsten Passstrassen sind von Italien aus der Simplonpass und der Grosse St. Bernhard, von Frankreich aus der Pas de Morgins und der Col de la Forclaz. Zu anderen Kantonen sind es der Nufenenpass in das Tessin, der Furkapass nach Uri und im Kanton Bern der Grimselpass und der Sanetschpass. Der Sanetschpass kann jedoch nur von der Walliser Seite her befahren werden, vom nahen Gsteig bei Gstaad im Kanton Bern aus wÀre der Bau wegen des steilen GelÀndes zu aufwÀndig gewesen. Im Jahr 2024 lag der Motorisierungsgrad (Personenkraftwagen pro 1'000 Einwohner) bei 644.cite-ref-93[93]

Siehe auch

Literatur

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‱ Gregor ZenhĂ€usern: Sitten (FĂŒrstbistum). In: Historisches Lexikon der Schweiz.

Weblinks

‱ Offizielle Website des Kantons Wallis (französisch, deutsch)
‱ Website von Valais Wallis Promotion (mehrsprachig)
‱ Website von Schweiz Tourismus ĂŒber das Reiseziel Wallis (mehrsprachig)
‱ Das Tourismusportal fĂŒr Ferien im Wallis (mehrsprachig)
‱ Offizielle Statistik zum Kanton Wallis des Bundesamtes fĂŒr Statistik (mehrsprachig)
‱ Linkkatalog zum Thema Kanton Wallis bei curlie.org (ehemals DMOZ)
‱ Literatur von und ĂŒber Kanton Wallis im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

Einzelnachweise und Anmerkungen

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cite-note-22. StÀndige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2023. Bei spÀteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst. Abruf am 22. August 2024
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46.0666666666677.6coordinatesKoordinaten: 46° 4â€Č N, 7° 36â€Č O; CH1903: 612485 / 101695